Elenor erwacht als erste aus dem Tagschlaf. Wiederholt muss sie feststellen, dass ihr Zeit abhanden gekommen ist, also Tage fehlen. Sie stärkt sich in der Küche an ein paar Blutkonserven, um das in der Nacht verbrauchte Blut zu ersetzen und begibt sich in die Bibliothek ihres geerbten Hauses in der Absicht, dort die Nacht zu verbringen.
Sonea hat einen stürmischen Morgen hinter sich. Als sie von einem Fototermin unterwegs zu ihrem heimischen Kellergewölbe war, schlitterte sie unabsichtlich in eine Gangauseinandersetzung. Am folgenden Abend ist der einzige Gedanke, den sie beim Erwachen hat: HUNGER. Sie leert instinktiv zwei Ratten und macht sich auf die Jagd, ohne einen Gedanken an etwas anderes zu verschwenden als den Drang des Tieres nach Blut. In einem kleinen verlassenen Park findet sie einen Penner, der wild gestikulierend die Bäume unterhält und schlägt ihre Zähne in seinen Hals. Der Rausch seines alkoholhaltigen Blutes lässt sie unkontrolliert umhertaumeln und ihre letzte bewusste Handlung ist es, rechtzeitig mit dem Trinken aufzuhören. Auf ihrem ziellosen Weg durch die verlassenen Londoner Straßen prallt sie auf einen am Straßenrand stehenden Van.
Als Andrew aus seiner speziell angefertigten Kreuzung zwischen einem Leichen- und einem Schlafsack kriecht, ist seine Ghulin Jillian “Skinny” - ein weiblicher, magersüchtig aussehender Skinhead - bereits wach. Er schickt sie aus, um Koks zu besorgen. Kurz darauf prallt etwas von außen wie ein nasser Sandsack gegen seinen Van. Durch eines der Fenster sieht er eine zwar gut aussehende, aber gänzlich futuristisch schrill gekleidete junge Frau.
“Kein Bedarf an Nutten”, teilt Andrew ihr mit, der gewohnheitsmäßig wie ein hässlicher Mensch auszusehen scheint. Als Sonea ihn nur anstarrt, reißt Andrew die Tür auf und bittet sie herein. Er packt sie und wirft sie auf Jillians Matratze, woraufhin er fragt, was sie nimmt, ohne dabei zu bemerken, dass sie vom Alkohol im Blut benommen ist. Also beißt er zu. Jetzt erst merkt er, dass sie ein Kainit ist und kann sich nur mit Mühe losreißen. Schon drückt er Sonea ein Messer an die Kehle, reißt ihren Kopf zurück und sein eigenes Handgelenk auf und lässt nun im Gegenzug Sonea genug von seinem Blut in den Mund tropfen, dass sie an ihn gebunden wird. Jetzt erst nimmt Sonea wahr, was passiert. Andrew greift nach einem Stück Holz und pumpt Blut, um seine Körperkraft zu erhöhen. Er will Sonea fest zu Boden drücken, aber sie kann sich entwinden, also versucht Andrew es noch mal, indem er weiter Blut pumpt, diesmal in sein Geschick. Sonea windet sich wieder aus seinem Griff. Schließlich gelingt Andrews Vorhaben aber doch und Sonea hat einen improvisierten Pflock im Herzen stecken. Andrew zapft ihr Blut ab, etwa ein Honigglas voll und durchsucht sie, aber Sonea trägt nichts bei sich. Also ruft Andrew Jillian an, sie soll zurückkommen - mit dem bestellten Stoff - und sie fahren ins Industriegebiet zu einem Kontakt Andrews, einem Ravnos.
Während Sonea durch die Straßen irrt, landet ein Flugzeug am Londoner Flughafen, dem Maggie entsteigt. Sie kommt direkt aus Venedig, wo sie einen verpatzten Deal mit einem Dämon doch noch wieder gerade biegen konnte und will nun ihrer Heimatstadt einen Besuch abstatten. Mit einem Taxi fährt sie zu ihrer alten Wohnung. Der Schlüssel passt tatsächlich noch. In einem speziell abgesicherten Raum stellt sie einen weiteren Schatz zu ihrer Sammlung der Erstausgaben von Büchern: diejenige von “Moby Dick”, die in Sammlerkreisen auf einen Wert von anderthalb Millionen beziffert wird. Sie hat nie nachgezählt, wie viele Millionen sich in ihrem Bücherregal befinden. Anschließend angelt Maggie sich ein anderes Taxi, um einen Ravnos-Bekannten im Industriegebiet mit ihrer Gesellschaft zu beehren. Sie unterhalten sich über die andauernde Herrschaft der konservativen Queen Anne in London und die derzeit angesagteste Blutbar, das “Ballrooms on Mars”, als ein Van vor der Halle hält, dem Andrew und Jillian entsteigen. Nachdem Richie, der Ravnos, Maggie und Andrew einander vorgestellt hat, präsentiert Andrew ihm seine Ware: die gepflockte Sonea. Er beschuldigt sie, sich an ihn herangeschlichen zu haben, um ihn absichtlich an sich per Blut zu binden und verdächtigt sie, eine Sabbatspionin zu sein. Aber Richie kennt sie - vom letzten Cover des “Underground Paper”. Maggie lacht Andrew, den “stinkenden Nosferatu”, aus. Er knallt ihr die Tür des Vans vor der Nase zu. Als Maggie wissen will, was er nun mit der gepflockten Kainitin vorhabe, sagt Andrew, wenn sie diese haben wolle, müsse sie zahlen. Mit zwei kleinen Gefallen. Maggie grinst nur. Drei kleine Gefallen, verlangt nun Andrew. Maggie stimmt zu. Sonea wird unsanft aus dem Van entladen. Maggie zieht den Pflock und ist vorsichtig genug, mehrere Schritte zurück zu treten, denn Sonea, die alles mit angehört hat, stürzt sich rasend vor Wut auf Andrew. Sie verbrennt Blut, um ihn zu erwischen, doch selbst dann schafft Andrew es, ihr zuvor zu kommen. Er packt sie und schleudert sie durch die Luft. Sonea verdreht sich beim Aufprall beinahe den Arm und zieht sich eine Platzwunde am Kopf zu, bleibt aber bei Bewusstsein. Maggie will Andrew mit ihrer übermenschlichen Geschwindigkeit packen, aber auch ihr kommt er zuvor und kann ihrem Angriff ausweichen. Er wird für aller Augen unsichtbar und entfernt sich aus Maggies Reichweite, die auf Geratewohl Drohungen brüllt. Jillian erhebt die Stimme und teilt ihr mit, Andrew fordere zwei der Gefallen nun ein: als erstes soll sie den soeben geschehenen Zwischenfall vergessen und als zweites wolle er ihre Bekanntschaft wieder auf null setzen. Maggie betitelt Andrew einen feigen Sack und wird nichts tun, bevor er sich nicht zeigt. Andrew befolgt und wiederholt seine Forderung. Grinsend stimmt Maggie zu und ist schneller bei Sonea, die sich aus dem Staub machen will, als diese blinzeln kann. Sie winkt Andrew grinsend zum Anschied, der sich mit Jillian und dem Van davonmacht.
Um die Ecke steigt er aus, während Jillian weiter fährt. Erneut unsichtbar für aller Augen schaltet er seine Digicam an und nähert sich wieder dem Ort des Geschehens, wo Maggie Sonea gerade über ihre Clanszugehörigkeit ausfragt. Sonea sagt von sich, sie sei eine Caitiff. Prompt wird sie von Maggie zum Tower of London geschleift, in dem in dieser Nacht das Elysium statt findet, gefolgt von Richie und - nicht wahrnehmbar - Andrew.
Im Tower werden sie alle durchgelassen und Andrew reicht das aufgenommene Videoband - immerhin das Geständnis Soneas, eine Clanlose zu sein - an einen anderen Nosferatu weiter mit der Bedingung, dieses zu vernichten, sollte er, Andrew, dies wollen. Somit löst er einen Gefallen ein. Maggie hingegen, mit der quengelnden Sonea im Schlepptau, ersucht um eine Audienz bei Queen Anne, die ihr auch gewährt wird, da man in ihr die “Heilige Magdalena” erkennt. Queen Anne ist sichtlich wenig begeistert, die Ravnos wieder in London zu wissen, gewährt Maggie aber das Gastrecht. Maggie erläutert, was sie gesehen hat - nämlich dass der Nosferatu Andrew die Caitiff Sonea ihrer Meinung nach unrechtmäßig gepflockt hat und verkaufen wollte. Queen Anne macht deutlich, von ihrem Recht, Sonea auf der Stelle vernichten zu können, Gebrauch machen zu können, unterstellt aber nach einigem Überlegen Sonea Maggies Obhut, mit der Warnung, sie, Maggie, sei genauso dran wie Sonea, sollte die Caitiff etwas verbrechen. Gute Miene zum bösen Spiel machend - “Da tue ich einmal in meinem Unleben etwas Gutes, und was krieg ich dafür? ‘n Caitiff am Arsch.” - zeigt Maggie sich gefügig, sie will sich ja schließlich nicht gleich in der ersten Nacht ihrer Rückkehr alles vermiesen.
Kaum sind sie außer Hörweite von Queen Anne, versucht Sonea zu entwischen. Maggie verpasst ihr eine Ohrfeige. Plötzlich ist es ganz still im Saal. “Das war ein Bruch des Elysiums”, behauptet Andrew. Während Maggies Unterredung mit Queen Anne war er nicht untätig. Er hatte einen Gefallen eingefordert, den größten Gefallen, den er einzufordern das Recht hatte, und eine hochgestellte Toreador-Ahnin gebeten, Queen Anne zu stecken, Maggie sei nicht der richtige Umgang für Sonea - nein, er, Andrew, sei es, und Sonea wäre besser damit gedient, sie unter seine Obhut zu stellen.
Bevor man sie öffentlich des Elysiumsbruches bezichtigen kann, wird Maggie zurück vor Queen Anne zitiert und zwischen ihr und Andrew entbrennt eine gezwungen zivilisierte verbale Auseinandersetzung darüber, wer besser dafür geeignet ist, wessen Clan der verachtenswürdigere ist und wer wem nach dem Unleben trachtet in dieser Situation. Maggie lädt Andrew ein, mit ihr vor die Tür zu gehen und das zu klären. Natürlich weiß Andrew es besser, als sich darauf einzulassen. Während der verbalen Konfrontation bleibt Andrew auf den Knien vor Queen Anne, während Maggie sich stehend darin übt, theatralisch die Augen zu verdrehen. Queen Anne hört aufmerksam zu und wirft von Zeit zu Zeit ein, dass z.B. Maggies Ruf ja nun ein ganz besonderer ist, man denke nur an die Gerüchte, die über ihre Aktivitäten in verschiedenen Teilen der Welt an den Hof in London drängen. Andrews Freude über diese Zurechtweisung Richtung Maggie wird gemildert dadurch, dass Queen Anne ihm aufzeigt, auf welch schmalem Grad er mit seinen Taten wandelt. Es steht gleich, bis schließlich Queen Anne elegant eine Hand auf den Tisch vor sich legt und somit der Diskussion ein Ende macht.
Sie verkündet ihre Entscheidung: Sonea sei ihr beider Mündel und beide sollen für sie haftbar sein. Irgendetwas von einer “weisen Entscheidung” murmelnd trollt Maggie sich mit Sonea im Gepäck, während Andrew angewiesen wird, noch einen Augenblick zu verweilen. Queen Anne weist ihn an: “Ich vertraue darauf, dass Ihr ein ergebenes Mitglied der Camarilla seid. Ich traue Magdalena nicht, zu speziell ist ihr Ruf, daher möchte ich über jegliche auffällige Aktivitäten ihrerseits Bericht erstattet bekommen. Alles, habt Ihr verstanden?” - “Wie Ihr wünscht, Queen, natürlich.”
Kurz darauf schleift Maggie die protestierende Sonea hinaus, wird aber von einem der Bodyguards von Queen Anne aufgehalten und bekommt ein Schriftstück, mit der Anweisung, es nach dem Lesen zu vernichten. Das Geschriebene besagt: “Man traut Andrew Mathews nicht. Bitte erstattet Bericht, sollte er sich auffällig verhalten.
Gez. Queen Anne”
Maggie grinst nur und steckt das zerknüllte Papier beim Verlassen des Gebäudes in ihre Jackentasche. Draußen weißt sie Sonea an: “Der Stinkfinger da und ich sind jetzt für dich verantwortlich, Sunny-Schatz. Erstens: Widersprich uns nicht. Zweitens: Widersprich uns nicht. Drittens: Widersprich uns nicht.”
Gerade will Sonea aufbegehren, als sich Andrew zu ihnen gesellt und nach einigem Wechseln von Beleidigungen zwischen ihm und Maggie beschließt man, sich irgendwo in Ruhe zu unterhalten. Mit Andrews Van und Jillian als Fahrerin begibt man sich ins “Ballrooms on Mars”. In geschwungener roter Leuchtschrift prangt der Clubname über dem Eingang, aus der offen stehenden Tür dringt ihnen ohrenbetäubende Musik entgegen. Marilyn Manson, wie Maggie zuordnen kann. Problemlos werden sie vom Türsteher durchgelassen. Gegenüber dem Eingang, auf der anderen Seite der rechteckigen Tanzfläche, kann man eine Bar ausmachen, links und recht Eingänge zu Separées. An Stangen in den Ecken der Tanzfläche erkennt man im zuckenden Licht Tänzerinnen. Der Club ist gut besucht, da er in erster Linie bekannt ist in einschlägigen Szenen. Die dazugehörige Blutbar ist, wie Maggie vormutet, abgetrennt.
“Kennst du den Laden?”, fragt sie Sonea. Diese druckst rum. “Warst du schon zu Lebzeiten hier?” Sonea stellt auf stur. Maggie schüttelt sie. “Ja”, gibt Sonea schließlich zu. Schon sind sie an der Bar angekommen.
“Hey, Sunny”, grüßt die Barkeeperin und mustert Maggie, die Sonea am Oberarm festhält. “Neue Freunde?”
Sonea stellt Maggie und Andrew knapp der Barkeeperin vor, mit der sie flüchtig bekannt ist und schildert die Situation: “Die sind gemein. Ich hab heute noch einen Fototermin. Und die dumme Queen hat sie an mich gehängt“. Die Barkeeperin stellt sich als Rebecca vor und zeigt, dass sie schon mal von Maggie gehört hat. Sie ist ein gut aussehendes Gothicmädchen von äußerlich ca. zwanzig Jahren, bleiche Haut, schulterlange schwarze Haare und schwarze Kleidung. Auffällig sind ihre Augen, deren Iris rot zu leuchten scheint. Sterbliche mögen das für Kontaktlinsen halten, aber Maggie schöpft den Verdacht, es handele sich um ein Kainskind. [Später, unterwegs zu einem der Separées erklärt Andrew, dass um das Ballrooms so einige Gerüchte kreisen. Man sagt, Rebecca sei eine ehrgeizige Gangrel. Auch geht das Gerücht, dass jemand anderes hinter dem Unternehmen “Ballrooms on Mars” steht, auch wenn Rebecca gemeinhin das Gesicht ist, das man mit dieser Bar in Verbindung bringt. Jetzt erinnert sich auch Maggie, dass sie kurz vor ihrem Fortgang aus London von einer neu eröffneten Blutbar - damals kamen diese in Mode - gehört hat. Damals hieß es, ein Setit stehe dahinter.] Um Maggies Wohlwollen zu gewinnen spendiert Rebecca Maggie und Sonea “Drinks” [de facto Blut in Gläsern], aber bevor Sonea danach greifen kann, greift Andrew danach und dirigiert Sonea in Richtung eines Separées. Maggie erhält von Rebecca einen Schlüssel dafür.
Im von innen abgeschlossenen Separée fragt Andrew Sonea nach den sechs Traditionen ab.
Sonea: “Zeig nicht, was du bist. Und wenn doch, lass dich nicht erwischen.”
Maggie: “Das war die siebte.”
Andrew langt Sonea eine, woraufhin eine schleimig freundliche Diskussion entbrennt, was er mit Sonea tun darf und was nicht, denn Maggie glaubt immer noch nicht, dass Sonea von selbst in Andrews Van gestolpert ist. Schließlich schafft Andrew es doch, Sonea über die ersten drei Traditionen aufzuklären: die Tradition der Maskerade, der Domäne und der Nachkommenschaft. An diesem Punkt befördert er ein Diktiergerät zutage. Maggie kann es nicht lassen: “Sag mal, hast du was zu kompensieren, oder was soll der Dreck? Hast du nichts mehr zum dran rumspielen und musst anderen damit auf den Sack gehen? Ist da bei dir was abgefallen? Steck dir das Teil in den Arsch und lass uns in Ruhe.” - “Reg dich ab. War ja vorherzusehen, dass du als Ravnos deine zwielichtigen Machenschaften verdecken willst. Also, Sunny, hast du verstanden? Keine Nachkommen schaffen. Das darf nur der Prinz. In diesem Fall, die Queen.”
Maggie: “Willst du trotzdem, musst du um Erlaubnis bei der Queen bitten, ein Kind erschaffen zu dürfen.”
Andrew: “Oder hast du etwa schon? Laufen da etwa kleine Sunnys rum?”
Maggie: “Steck das Ding da weg, das ist ja furchtbar. Bist du paranoid? Ich sag’s ja, du musst was kompensieren. Hatte deine Mama dich nicht lieb? Hat sie dich in den Schrank gesperrt?”
Andrew: “Apropos Mama… Sunny, wir sind jetzt Mama und Papa. Und wenn wir A sagen, machst du das.”
Sonea: “Und was ist, wenn du A sagst und sie B sagt?”
Maggie, lächelnd: “Wir werden uns schon einigen. Er muss mich nur zum Nicken bringen.”
Andrew: “Interessant..”
Maggie: “Komm nicht auf komische Gedanken, Ekelpacket.”
Andrew grinst nur von einem Ohr zum anderen.
Sonea: “Was muss ich tun, um euch beide wieder los zu werden?”
Maggie: “Die Queen muss dich freisprechen. Sobald wir der Meinung sind, du bist soweit.”
Sonea: “Dann beeilt euch mal mit dem Freisprechen, ich hab noch einen Fototermin.”
Maggie: “Du hast gar nichts.”
Andrew kommentiert Soneas Aufmüpfigkeit, indem er ihr den “Drink” über den Kopf schüttet. “Du hast nichts. Du bist nichts. Und wenn wir A sagen, folgt du. Und wenn wir B sagen, auch. Und wenn wir wollen, vernichten wir dich. Und niemand, verstehst du, niemand, wird uns dafür zur Rechenschaft ziehen. Du bist jetzt unsere Nachkommenschaft. Und ein Sire darf seine Nachkommen vernichten.” Um seine Aussage zu bekräftigen, holt er einen Pflock hervor.
Sonea fragt aufgebracht: “Warum hast du mich freigekauft, wenn du ihn so mit mir umspringen lässt?”
Maggie: “Weil ich’s kann.”
Andrew: “Womit wir bei der Tradition der Rechenschaft wären.”
Er klärt Sonea auch über diese und die Tradition der Gastfreundschaft auf.
Sonea: “Ich geh, wohin ich will. Ich bin Anarchist.”
Kaum hat sie das ausgesprochen sieht sie sich Andrew Auge in Augen gegenüber, der sie brutal gegen die Wand presst. “So etwas sagst du nie wieder. Du bist ein braves Mitglied welcher Organisation?”
Sonea: “Was weiß ich.”
Er hebt den Pflock.
Sonea: “Was weiß ich, wie die heißt!”
Maggie lehnt sich zurück: “Camarilla, Schätzchen. Merk dir das gut. Queen Anne ist da ein hohes Tier und du am Arsch, wenn du muckst.”
Andrew: “Womit wir wieder bei den Traditionen wären. Die sechste: die Tradition der Vernichtung. Und ich sage dir, mach dir Maggie nicht zum Feind, Blutpüppchen. Denn ich bin immer gegen dich.” Er lässt Sonea los.
Maggie und Andrew einigen sich, dass sie sich abwechseln mit dem Aufpassen auf Sonea. Andrew verlangt, dass Sonea die Traditionen in ein paar Nächten herunterbeten kann und setzt durch, dass sie den Tag über bei ihm schlafen wird. Sonea kann es nicht lassen: “Nur mit ‘ner Rolle Stacheldraht um mich rum.”
Maggie: “Manchmal muss man sich eben arrangieren.”
Sonea: “Ich hab mich die letzten zwei Jahre arrangiert, aber nicht mit dem Kerl da!”
Maggie lächelt ihr berühmtes Lächeln: “Klappe, Pussy, oder ich fang an zu nicken und dann gehen wir zu Queen Anne und erzählen ihr, unser kleines Clansexperiment ist gescheitert. Zu dem Zeitpunkt schwimmst du aber schon in der Themse.”
Obwohl Sonea noch nie von Maggie gehört hat, muss sie schlucken.
Man tauscht Handynummern und Andrew macht sich mit der quengelnden Sonea davon. Maggie erklärt die Nacht für gelaufen und einen völligen Reinfall und will an der Bar den Schlüssel zurückgeben. Dort trifft sie Elenor an, mit der sie bereits in Venedig das Vernügen hatte bekannt zu werden. Nachdem sie herausgefunden hat, welcher Persönlichkeit der Malkavianerin sie sich gegenüber sieht, ist sie erleichtert, sich nicht auch noch mit Elenors Extremen herumschlagen zu müssen.
Elenor war auf der Suche nach Abwechslung in den Club gekommen, ist Rebecca doch eine der wenigen Kainiten, vor denen sie sich nicht fürchtet. Gemeinsam haben sie in Edinburgh für den dortigen Prinzen gearbeitet und sie haben gemeinsame Freunde dort. Elenor erkundigt sich nach Maggies befinden, was diese dazu veranlasst, sich was hochprozentiges zu bestellen. Sie beginnt, Elenor ausschweifend und kräftig gewürzt ihren bisherigen Abend zu schildern. Sie vermerkt nicht, dass Rebecca aufmerksam zuhört.
In derselben Nacht noch besorgt Andrew Sonea einen eigenen Leichensack und beim Schlafenlegen klammert die Caitiff sich von innen am Verschluss fest. Was sie nicht bemerkt ist, dass tagsüber Jillian - Anweisungen Andrews folgend - den Leichensack öffnet und Sonea zuvor von Andrew abgezapftes Blut spritzt. Sonea wird zweifach blutsgebunden erwachen.
Mittwoch, 2. Januar 2008
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